OKI, Harlequin, Xitron, Epson, Apple, Linotype, HP

Hohe Produktivität

Workstations, Server, Thin Clients, Dukumentenscanner, Projektoren oder Displays...
durch modernste Technik wie z.B. Workstations, Server, Thin Clients, Dukumentenscanner, Projektoren oder Displays...
TrapPro In-RIP-Trapping
Harlequin RIPTrapPro ist eine objekt-orientierte, automatische in-RIP Trapping Lösung. TrapPro
eliminiert die Produktionsengpässe durch Optimierung des digitalen Workflows.
TrapPro Einstellungen können am RIP oder den Standardapplikationen festgelegt
werden und ermöglichen eine verbesserte Workflow-Effizienz

Was ist  Trapping?

Um bei  mehrfarbigen  Druckaufträgen das gewünschte Druckergebnis zu erzielen , müssen die Farbauszüge der Reihe nach  passergenau gedruckt werden. Da das Papier während des Druckprozesses gedehnt wird, können Verschiebungen zwischen den einzelnen  Farbauszügen auftreten. Die Farben befinden sich dann nicht mehr an der korrekten Stelle. Der Bedruckstoff  scheint durch, oder es entstehen farbige Ränder. Der gleiche Effekt entsteht, wenn Farbauszüge auf  Film nicht registergenau übereinadergelegt werden.
In RIP Trapping
Um diese  Verschiebungen auszugleichen, lässt man die angrenzenden Farben überlappen. Dieses Überlappen bzw. Überfüllen von  Farben nennt man trapping. Dabei unterscheidet man verschiedene Arten des Trappings:
  • Das Überfüllen von Objekten durch Vergrößern (Spread) bzw. Verkleinern (Choke).
  • Das Anlegen und Plazieren einer Überfüllungsfarbe  (auch Trap genannt), deren Farbe und Position
    aus den Farbanteilen der aneinandergrenzenden Farbpixel berechnet werden.
Hinweis: Die nachfolgenden Begriffe und Erläuterungen stehen im Zusammenhang mit dem Programm-Modul „TrapPro“.

Wann wird getrappt?

Ein Trapping ist generell erforderlich, wenn zwischen angrenzenden Objekten eine große Differenz der Farbanteile in mindestens  zwei Farbauszügen vorliegt.

Mit dem Programm-Modul „TrapPro“ wird für jeden Farbauszug  die  Trapschwelle definiert, ab der ein Trap erzeugt werden soll. Bei der Farbseparation wertet der Navigator RIP die Farbauszüge aus und  generiert automatisch eine Überfüllungsfarbe, wenn die Differenz der prozentualen  Farbanteile größer bzw. gleich der Trapschwelle ist. Voraussetzung dafür ist, dass die Farbauszüge im Navigator RIP separiert werden.

Diese Trapping–Methode wird bei fast allen Objekten angewandt. Nur Objekte auf Bildern und schnell wechselnden Farbverläufen bilden eine Ausnahme. Sie werden entweder über- oder unterfüllt.

Besitzen zwei Objekte bei einer Farbe einen annähernd gleich großen Farbanteil und bestehen in allen weiteren Farben keine großen Differenzen, kann man auf das Trapping verzichten. Eventuelle Blitzer werden durch den gemeinsamen Farbanteil abgeschwächt.

Über- und Unterfüllen (Spread und Choke)

Bei den Traptechniken „Spread“ und „Choke“ lässt man  angrenzende Objekte einfach überlappen. Dabei wird die Größe des einen Objekts verändert, die des anderen beibehalten. Die Techniken unterscheiden sich, je nachdem welches Objekt überfüllt  und welches unterfüllt wird. Die Färbung im Überlappungsbereich ergibt sich zwangsläufig  und wird von der dunkleren Farbe bestimmt.

Überfüllen (Spread)

Das Vordergrundobjekt wird vergrößert, so dass seine Randzone  über den ausgesparten Hintergrund druckt.  Der Hintergrund bleibt in seiner Größe  erhalten. Das Vordergrundobjekt überfüllt den ausgesparten Hintergrund.

Unterfüllen (Choke)

Soll die Größe des Vordergrundobjekts erhalten bleiben, verkleinert man den ausgesparten Teil des Hintergrunds. Der Hintergrund unterfüllt das Vordergrundobjekt

Trapfarbe (Trap Color)

Die Trapfarbe wird aus den Farbanteilen der angrenzenden  Farben berechnet.
Reduzierung der Trapfarben (Trap reductions)

Die berechneten Trapfarben sind erfahrungsgemäß sehr gesättigt und erscheinen im Druckbild eher störend, als dass sie einen harmonischen Übergang zwischen den angrenzenden Objekten erzeugen.

Mit dem Programm-Modul „Easy Trap“ können die einzelnen Farbanteile der Tapfarbe prozentual verringert werden. Eine prozentuale Verringerung der Trapfarbe aus der vorstehenden Abbildung um 20% lässt den Trap weniger auffällig erscheinen.

Traprichtung  (Trap direction)

Die Traprichtung ist abhängig von der Farbhelligkeit der aneinandergrenzenden Objekte. Der Trap verläuft vom helleren Objekt ausgehend in das dunklere Objekt hinein.

Zentrierte Traps (Centerlined traps)

Bei feinen Schriften empfiehlt es sich, zentrierte Traps anzulegen. Dadurch bleibt die Schriftstruktur erhalten und wird nicht durch den Trap überdeckt. Der Trap wird  zentrisch an der Farbgrenze erzeugt.

Trapping bei kleinen Schriften

Kleine Schriften  verwischen teilweise durch den angelegten Trap, wodurch die Leserlichkeit erheblich beeinträchtigt wird. Mit dem Programm-Modul „TrapWorks“ kann die Trapbreite reduziert werden,  wenn die verwendete Schriftgröße eine mit „ TrapWorks“ definierte Schriftgröße unterschreitet.

Trapping bei geringen Strichstärken

Auch geringe Strichstärken können  ganz oder teilweise durch den  angelegten Trap überdeckt werden. Das Programm-Modul „TrapPro“ ermöglicht die Eingabe eines Verhältnisses von Trapbreite zu Strichbreite. Bei geringen Strichstärken wird die Trapbreite dann gemäß diesem Verhältnis reduziert.

Trapping bei Bildern und schnell wechselnden Farbverläufen (Images und Vignetten)

Objekte und Texte, die Images und Vignetten schneiden, verändern durch die häufig wechelnde Helligkeit der Farbpixel ständig ihre Traprichtung. Um dies zu vermeiden, können mit dem Programm-Modul „TrapPro“ Texte  und Objekte, die Images und Vignetten schneiden, mit den Techniken  „Spread“ (Abb 10.13)  und „Choke“ (Abb. 10.14) getrappt werden.

Bei Serifenschriften empfiehlt es sich, einen zentrierten Trap anzulegen, um die Schriftstruktur zu erhalten.

Unterfüllen der Farbanteile bei der Farbe SuperBlack

Um Schwarz im Druckbild satter erscheinen zu lassen, generiert man dieses mit der Farbe SuperBlack.  SuperBlack  besteht aus 100%  Black  und Anteilen aus Cyan, Magenta  und Yellow

Treten Verschiebungen auf, erscheinen die Farbanteile als farbiger Rand um den Schwarzanteil.

Um diese Verschiebung zu unterbinden, werden die Farbanteile Cyan, Magenta und Yellow verkleinert.

Dieses Unterfüllen bzw. Verkleinern der Farbanteile von SuperBlack wird als  „Auto choke superblack“  bezeichnet.

Überdrucken  des Hintergrundes mit 100% Schwarz (Overprint 100%)

Liegt ein Vordergrundobjekt aus 100 % Black auf einem farbigen Hintergrund,  wird beim RIP-Vorgang die Form des Objektes aus dem Hintergrund ausgespart.

Bei Verschiebungen erscheinen dann Blitzer zwischen dem farbigen Hintergrund  und dem schwarzen  Vordergrundobjekt.

Um dies zu verhindern, unterbindet man das Aussparen des Hintergrundes.  Das Vordergrundobjekt überdruckt den Hintergrund. Das Überdrucken mit Schwarz wird als "Overprint 100%" bezeichnet.
 

Born Service

Industriegebiet Egert
Waldstrasse 21
78087 Mönchweiler
 Fon: +49(0)7721 50105
Fax: +49(0)7721 50106
info@systemhaus24.de